Corona-Lockdown: 10 Happy-Moments für Zuhause

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Der Lockdown geht weiter und dir fällt langsam echt die Decke auf den Kopf? Dann lass dich von den 10 Tipps für Happy-Moments in deinen eigenen vier Wänden inspirieren.

Corona hier, Corona da – Corona überall. Die Pandemie bleibt für uns alle erstmal bittere Realität. Und für viele von uns heißt das: Stay at home. Diese Isolierung in der Krise macht mittlerweile allerdings vielen Menschen zu schaffen

Will&Rosie

Auch Will und Rosie haben übrigens so ihre Schwierigkeiten mit dem Lockdown. Normalerweise gehen sie im Winter nämlich gerne ins Kino, gönnen sich in ihrem Lieblingsrestaurant am anderen Ende der Stadt eine große Tapas-Platte oder gehen im Harz Schlitten fahren. All das ist ihnen allerdings aktuell nicht möglich – denn sie haben sich dem Allgemeinwohl zuliebe entschlossen, so oft wie möglich einfach Zuhause zu bleiben. 

Und klar, die viele Zeit, die Will und Rosie wie so viele andere Menschen derzeit in den eigenen vier Wänden verbringen, ist eine Herausforderung: Wer alleine lebt, dem fehlen schnell die Begegnungen mit sozialen Kontakten, in Familien und Wohngemeinschaften kommt es eher zu Konflikten, wenn man nur aufeinander hockt. 

Auf einen Blick

Ja, Corona ist mit all seinen Folgen wirklich ätzend. Aber statt in den eigenen vier Wänden nur trübsal zu blasen und auf das Ende der Pandemie zu warten, kannst du dir die Zeit mit einigen Happy-Moments versüßen. Und dabei ist eigentlich alles erlaubt: Mal wieder Kind sein, verrückt Tanzen oder kreatives Chaos veranstalten – hauptsache, es macht Spaß.

Erkenne die Möglichkeiten für Glück

Damit du trotzdem gut durch die Stay-Home-Phase der Pandemie kommst, möchte ich dir die folgenden Happy-Moments für Zuhause ans Herz legen. Denn auch in der aktuellen Krisenzeit gibt es genug Möglichkeiten für Glücksmomente – wir müssen sie nur sehen und in Angriff nehmen!

Kurz noch vorab: Weil die Situationen ja sehr unterschiedlich sind, stelle ich jeweils fünf Tipps für Alleinlebende und fünf Tipps für Wohngemeinschaften jeglicher Art vor.

Happy-Moments für Alleinlebende

  1. Party-Call

Okay, erwischt: Die Idee einer Online-Party per Videoschalte ist nicht wirklich neu und kommt ursprünglich auch nicht von mir. Schon seit Beginn der Pandemie feiern viele Menschen Partys mit ihren Freunden über das Internet. Aber: Vor allem, wenn dir die Begegnungen und wilden Nächte von damals fehlen, dann ist das zur Zeit die wohl beste Alternative dazu, die es gibt. 

Partys laufen in Corona-Zeiten anders.
Photo by cottonbro on Pexels.com

Natürlich muss es nicht unbedingt eine Party werden, auch ein Videocall mit einem guten Freund oder der Familie kann schon Wunder bewirken, wenn du dich einsam fühlst. Und ja, auch, wenn dir gerade nicht nach Gesellschaft ist – denn manchmal vergessen wir, wie gut unsere Liebsten uns tun. Und die halten auch schlechte Stimmung mal aus. 😉

  1. Digitaler Strandbesuch

Das Rauschen des Meeres, das Gefühl an deinen Füßen, wenn sie sich in den warmen Sand graben und selbst das Gekreische der Möwen fehlt dir besonders? Urlaub ist in der Pandemie zu einem seltenen Vergnügen geworden – aber weder den Geruch der See, noch das angenehme Gefühl von Sonnenstrahlen auf deiner Haut kannst du dir nach Hause holen.

Strände kannst du auch vom Sofa aus bewundern.
Photo by Fabian Wiktor on Pexels.com

Anders ist das bei dem Meeresrauschen. Das kannst du dir ins Wohnzimmer holen – oder besser gesagt auf den Bildschirm. Denn an einigen Stränden der Welt gibt es Webcams. Auf der Website www.skylinewebcams.com findest du zahlreiche dieser Livestreams . So landest du vom Sofa aus zum Beispiel auf den Malediven, in Spanien oder Griechenland am Strand und kannst dem Rauschen des Meeres lauschen, während du gemütlich auf dem Sofa kuschelst. Gibt deutlich Schlechteres, oder? 

  1. Ein-Mann-Tanz-Tee

Kennst du den Spruch “Dance like nobodys watching”? Genau das rate ich dir – ganz besonders, wenn du gerade gefrustet bist oder du Probleme zu bewältigen hast. Denn in den Tanz kannst du deine Emotionen stecken, dich dabei so richtig auspowern – und das zu deinem Lieblingssong. Kein Wunder also, dass dabei ganz nebenbei auch noch Glückshormone ausgeschüttet werden…

  1. Kreatives Farbspiel

Kreativität kann dein Glück auch anfachen. Warum also nicht mal wieder richtig mit Farbe herumexperimentieren, so wie als Kind? Das geht mit Wasserfarbe und Ölfarbe zwar am Besten, aber funktioniert auch mit Buntstiften oder Filzstiften. Du brauchst außerdem natürlich ein Blatt Papier oder eine Leinwand und ggf. Pinsel. Naja und dann – kannst du malen, was deine Kreativität hergibt. Beachte dabei aber: Es geht nicht darum, möglichst schöne Farben und Formen zu kreieren, sondern um den Spaß. Also: Je abstrakter das Ergebnis, desto besser. 

Kreativität macht glücklich.
Photo by Free Creative Stuff on Pexels.com
  1. Digital Detox

Stay Home bedeutet eben auch, dass der einzige Draht zur Außenwelt oft das Smartphone ist. Allerdings macht das nicht zwangsläufig auch Happy, insbesondere wenn ständig Nachrichtenapps und Social Media aufploppen. Also gönn dir doch einfach mal eine bewusste Auszeit vom Internet und leg einen Digital Detox ein.

Das wird sich vielleicht im ersten Augenblick nicht unbedingt nach Glück anfühlen, aber sobald die “Entzugserscheinungen” abflauen, befreit es ungemein. Gleichzeitig hast du dadurch mehr Zeit für andere Dinge zur Verfügung – zum Beispiel, um das Buch zu lesen, das schon so lange neben deinem Bett darauf wartet oder um endlich mit Yoga oder meditieren anzufangen. 


Finde dein eigenes Glück!

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Wird verarbeitet …
Erledigt! Sie sind auf der Liste.

Happy-Moments für Freunde

  1. Deep-Talk Deluxe 

Wann habt ihr euch das letzte Mal so richtig miteinander unterhalten? Und damit meine ich nicht das tägliche Gespräch über den Alltag, sondern wirklich deepes Zeug. Ist schon länger her? Dann wird es aber Zeit, das zu ändern.

Also: Setzt euch gemütlich zusammen, nehmt euch Zeit füreinander und macht vielleicht was leckeres zu Essen oder Trinken dazu und sprecht über das, was euch wirklich bewegt. Und wenn euch nicht sofort etwas einfällt, dann lasst euch zum Beispiel von Max Frischs “Fragebogen” inspirieren. Darin stellt er universelle Fragen, die garantiert zu tiefgründigen Gesprächen führen. Fünf Beispielfragen daraus: 

Auszug aus dem Fragebogen von Max Frisch

Wem wärst du lieber nie begegnet?

Für was bist du dankbar?

Möchtest du dich an alles in deinem Leben erinnern können?

Welche Hoffnung hast du aufgegeben?

Hältst du dich für einen guten Freund?

  1. Gemeinsam erinnern 

Wer zusammenlebt hat meistens auch schon jede Menge gemeinsam erlebt. Und nicht selten gibt es auch Beweise in Form von Bildern, Notizen und Videos davon. Da derzeit ohnehin nicht viele abenteuerliche Erinnerungen geschaffen werden können, kramt doch einfach die Erinnerungen raus und lasst diese einzigartigen gemeinsamen Momente noch einmal Revue passieren. 

  1. Mal wieder Kind sein

Für Kinder ist jeder Tag ein neues Abenteuer – weil sie jeden Ort in ihre ganz persönliche Spielwiese verwandeln. Davon können wir uns nicht nur für die Zeit des Lockdowns etwas abschauen – denn das Unbeschwerte darin, zu tun, nach was einem eben gerade ist, verlernen wir leider oft im Erwachsenenalter. Also ist mein Tipp an euch: Spielt doch einfach mal wieder Verstecken, Murmeln oder macht eine Hulla Hoop-Challenge

Kinder erleben alles als Abenteuer.
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  1. Amatuer Portraits 

Auch zusammen kreativ sein macht glücklich, vor allem, wenn man dabei noch etwas zum Lachen hat. Also malt euch doch einfach mal gegenseitig, mit all den Ecken und Kanten, die ihr bei eurem Gegenüber so schätzt. Je nachdem, wie künstlerisch begabt ihr seid wird das entweder wirklich schön – oder super witzig. In jedem Fall aber steigert es euer Wohlbefinden und schweißt ganz nebenbei noch zusammen. 

  1. Neu kennenlernen

Wenn du schon einmal irgendwo neu angefangen hast, bist du bestimmt schon mal mit dem ein oder anderen Kennenlernspiel in Berührung gekommen. Wie wäre es aber, wenn du eines dieser Spiele mal mit den Menschen spielst, mit denen du zusammen lebst? Damit meine ich natürlich nicht die Kennenlernspiele, bei denen es um Name und Alter geht – denn das kennst du vermutlich von deinen Lieben. Aber wie wäre es zum Beispiel damit, dass jeder von euch einen Gegenstand vorstellt, der ihm etwas bedeutet? Dabei kommt bestimmt die ein oder andere Überraschung heraus. 

Lern deine Lieben neu kennen...
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Eine Alternative zu klassischen Kennenlernspielen ist zum Beispiel der Wertschätzungs-Zettel. Dabei bekommt jeder von euch einen leeren Zettel auf den Rücken geklebt und der bzw. die anderen schreiben darauf, was sie an der Person besonders schätzen oder wofür sie diesen Menschen lieben. Das ist übrigens auch eine super Aufmunterung für später, wenn ihr mal einen schlechten Tag habt. 

Fazit

Ja, Corona ist mit all seinen Folgen wirklich ätzend. Aber statt in den eigenen vier Wänden nur trübsal zu blasen und auf das Ende der Pandemie zu warten, kannst du dir die Zeit mit einigen Happy-Moments versüßen. Und dabei ist eigentlich alles erlaubt: Mal wieder Kind sein, verrückt Tanzen oder kreatives Chaos veranstalten – hauptsache, es macht Spaß.


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