Wie du trotz Krankheit ein glückliches Leben führst

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Krankheiten sind schon was Gemeines. Manchmal kommen sie ohne große Vorwarnung in Form einer Erkältung oder Grippe, knocken uns für einige Tage aus und gehen dann schnell wieder. Je älter wir werden, desto eher bekommen wir Besuch von diesen Krankheiten. Manche von ihnen wiederum kommen schleichend und bleiben dann ein Leben lang Teil von uns. Und dann gibt es wiederum solche Krankheiten, die uns plötzlich den Rest unseres Lebens rauben – zum Beispiel in Form eines Tumors oder Herzinfarkts

Während uns also tödliche Krankheiten schnell unsere Vergänglichkeit vor Augen führen und uns mehr als deutlich machen, was im Leben wirklich zählt, ist das bei chronischen Krankheiten oft anders. Denn die versuchen mitunter, unser Leben nachhaltig auf den Kopf zu stellen und die Kontrolle zu übernehmen. Doch sollte man sein Leben – und damit auch sein Glück – wegen einer Krankheit aufgeben? 

Auf einen Blick

Zugegeben: Krank sein ist doof! Aber auch mit einer chronischen Krankheit kannst du ein glückliches Leben führen. Wichtig dafür ist, dass du dich mit deiner Krankheit auseinandersetzt, Hilfe annimmst, wenn es notwendig ist und deinen Fokus auf das Positive richtest, statt dich der Krankheit hilflos zu ergeben.

Die Antwort sollte auf der Hand liegen, oder? Natürlich (!) ist eine negative Diagnose nicht automatisch auch der Anfang vom Ende deines eigenen Happy Place im Universum. Und natürlich gibt es Krankheiten, die das Leben entscheidend verändern – aber am Ende bestimmt auch hier deine innere Einstellung, wo die Reise namens Leben noch hingeht. 

Die drei Bestandteile des Glücks

Das belegt übrigens auch die Glücksforschung: In einem Punkt sind sich die Wissenschaftler nämlich einig. Das persönliche Wohlbefinden bzw. Glück besteht aus drei Komponenten:

50 Prozent unseres Glücks haben wir bereits in unseren Genen. Unsere Eltern vererben uns also ein bestimmtes Glückslevel. Aber das heißt nicht automatisch auch, dass wir genau dieses Maß an Glück dann auch ausleben – denn die innere Einstellung kann Gen-Potential ausnutzen oder ausschalten. 

glücklich trotz Krankheit!
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40 Prozent unseres Wohlbefindens werden durch unsere innere Einstellung gesteuert. Es ist also entscheidend, ob du dich auf positive oder negative Aspekte des Lebens fokussierst (du wirst für beides Belege finden) und ob du das Glück zur Priorität machst. 


Finde heraus, was dich happy macht!

Du hast keinen Plan, was dich eigentlich glücklich macht?  Dann solltest du das schleunigst herausfinden. Das kostenlose Worksheet “Finde dein Glück” hilft dir dabei, deine kurzfristigen und langfristigen Glücksfaktoren zu erkennen und auszubauen. Also, worauf wartest du noch? Mach das Glück zu deiner Priorität und gehe mit nur einem Klick den ersten Schritt in ein glücklicheres Leben.

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10 Prozent unseres Glücks werden durch Umwelteinflüsse bestimmt. Dazu zählen neben Herkunft, Wohnort und finanziellem Background eben auch Krankheiten. 

Unser Glückslevel trotzt Krankheiten

Also nochmal ganz deutlich: Mit unserer inneren Einstellung können wir die Auswirkungen von Krankheiten auf unser Glück wett machen. Dazu nochmal ein kurzer Input aus der Glücksforschung: Da ist man sich nämlich mittlerweile auch einig, dass das Glückslevel eines Menschen immer auf einem ähnlichen Niveau wie vor dem entsprechenden Vorfall bleibt. 

Will&Rosie

Das ist auch der Grund, warum Will und Rosie bisher jedes Hindernis meistern konnten. Auch die beiden haben Phasen hinter sich, in denen sie gesundheitlich angeschlagen waren. Aber durch ihre optimistische innere Einstellung und den Glauben daran, dass sie ihr glückliches Leben selbst in der Hand haben, können sie sich immer wieder aus der Krise kämpfen und lernen immer wieder neu, das Leben zu genießen. Und vielleicht haben ihnen die Krankheiten ja sogar noch einmal mehr gezeigt, wie wertvoll das Leben ist…

Mehrere Studien konnten außerdem belegen, dass Menschen sowohl nach Schicksalsschlägen wie Krankheiten oder Krisen, als auch bei positiven Ereignissen wie einem Millionen-Gewinn oder einer Hochzeit nach wenigen Monaten wieder auf ihrem ursprünglichen Glückslevel gelandet sind. Im Hinblick auf Krankheiten macht das doch Hoffnung, oder?

Acht Tipps für Glück trotz Krankheit

Natürlich reicht es nicht, einfach zu warten, bis das Glück wieder an die Tür klopft – das wäre zu einfach. Aber mit den folgenden acht Tipps kommst du deinem Glück trotz Krankheit schon einen entscheidenden Schritt näher: 

  1. Nimm dir Zeit, um die Diagnose zu verdauen 

Wer eine negative Nachricht bekommt, der braucht erstmal Zeit, um die auch zu verarbeiten. Das ist ganz natürlich und sogar gesund. Denn jede Diagnose ist auch eine Art Verlust – von Lebensqualität, Zeit oder Eigenständigkeit. Und um Verluste darfst du trauern. Aber auch Wut, Angst und Frust sind ausdrücklich erlaubt. Gib diesen Gefühlen Raum und geh bewusst durch die erste Krise der Krankheit. Denn nur so verarbeitest du die negativen Gefühle und kannst die Krankheit als Teil von dir akzeptieren. 

  1. Kenne deine Krankheit genau

Wenn der erste Schock verdaut ist, dann lohnt es sich, nochmal genau hinzusehen: Was ist das eigentlich genau für eine Krankheit, die da in deinem Körper wütet? Welche Symptome hast du zu erwarten und was kannst du selbst gegen die Auswirkungen der Krankheit tun? Werde zum Experten über die Krankheit, die dir das Leben schwer macht. Dadurch bekämpfst du auch gleich deine Angst – denn was du nicht kennst, wirkt gleich bedrohlicher. 

Krankheiten
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  1. Nimm dein Leben in die Hand

Was war dein erster Impuls nach der Diagnose? Vielleicht Schockstarre? Eine lebensverändernde Diagnose führt nicht selten dazu, dass man angesichts der so bedrohlich wirkenden Krankheit sein Leben irgendwie aufgibt. Aber genau das darf nicht passieren. Mach dir klar, dass du der Boss deines Lebens bist und nicht deine Krankheit. 

  1. Fokussiere dich auf das Positive

Dein Fokus beeinflusst maßgeblich, wie du die Welt um dich herum wahrnimmst. Für ein glückliches und zufriedenes Leben solltest du also lernen, den Blick immer auf die positiven Aspekte zu richten. Statt dich also auf die Krankheit zu fokussieren, die Schmerzen und darauf, wie unfair es ist, dass gerade du diese Erkrankung hast, solltest du die guten Dinge in deinem Leben immer im Gedächtnis behalten. Das ist übrigens nicht nur hilfreich, wenn du krank bist, sondern führt in jedem Fall zu mehr Glück. 


Lass das Glück in dein Postfach!

Du willst deinen Fokus auf das Positive richten, weißt aber noch nicht so recht, wie? Dann habe ich eine Idee, wie du den ersten Schritt zu mehr Glück in deinem Leben gehen kannst: Trag dich einfach für den Happy-Newsletter ein. Dann landet nämlich jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat eine Portion Glück und positive Vibes direkt in deinem Postfach.

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  1. Teile dich deinem Umfeld mit und nimm Hilfe an

Wenn du Probleme hast, solltest du nicht versuchen, sie zwangsläufig mit dir selbst auszumachen. Unnötig den Starken zu spielen hilft dauerhaft niemandem – auch nicht deinen Lieblingsmenschen. Denn die bekommen sicher mit, dass etwas bei dir nicht stimmt und bleiben am Ende hilflos zurück, wenn du dich ihnen nicht anvertraust. Klarer Tipp also: Sprich mit Freunden und Familie über deine Krankheit und sag ihnen auch ehrlich, wenn es dir mal nicht gut geht und du Zeit für dich brauchst. 

Freude können bei Krankheiten helfen
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  1. Lerne, dich trotz Krankheit zu lieben

Selbstliebe ist ja schon ohne gesundheitliche Probleme nicht die einfachste Disziplin. Aber für ein zufriedenes Leben ist es elementar, mit sich selbst im Reinen zu sein. Und damit meine ich nicht, dass du dich durchgehend und für immer erste Klasse finden sollst – denn das tut niemand. Meistens schwanken wir zwischen Selbstliebe und Selbstzweifel. Wichtig ist hierbei nur, dass die liebevollen Gedanken dir selbst gegenüber überwiegen. Es ist einfach wichtig, dass du eines verinnerlicht: Auch, wenn du nicht makellos und durch eine Krankheit angeschlagen bist, bist du ein wertvoller und liebenswerter Mensch.

  1. Habe Verständnis für dich selbst

Und da sind wir auch schon beim wohl wichtigsten Punkt dieser Liste: Sei verständnisvoll. Habe Verständnis dafür, dass du auch Tage haben wirst, an denen du alles verfluchst und anzweifelst, an denen du wütend auf die Welt bist, weil sie genau dich mit dieser Krankheit belästigt und an denen du einfach genervt bist. Habe Verständnis dafür, dass das Leben nunmal nicht einfach und manchmal auch unfair ist –  und dafür, dass dich das auch mal richtig ankotzen darf. Vergiss aber eines dabei nicht: Auch diese Phasen werden vorbeigehen und du wirst das Positive wieder leuchten sehen. 

  1. Nutze die guten Momente für deine Träume

Und genau diese Momente – wenn das Licht in deinem Leben für dich gut sichtbar ist und die Krankheit leiser wird – sind es, die du für deine Träume nutzen kannst. Setze dir Ziele und traue dich, groß zu Träumen. Damit hast du auch gleich eine Motivation, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, wenn dir mal nicht nach Bäume ausreißen ist. Und sobald die Kraft da ist: Pack es an und hol dir das Happy Life, das du verdienst!

FAZIT

Zugegeben: Krank sein ist doof! Aber auch mit einer chronischen Krankheit kannst du ein glückliches Leben führen. Wichtig dafür ist, dass du dich mit deiner Krankheit auseinandersetzt, Hilfe annimmst, wenn es notwendig ist und deinen Fokus auf das Positive richtest, statt dich der Krankheit hilflos zu ergeben.

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