10 positive Gefühle die uns nachhaltig glücklicher machen

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Wann hast du dich das letzte Mal von Herzen gefreut oder warst so richtig stolz auf dich? Wenn du dich nicht daran erinnerst, dann wird es Zeit, wieder mehr positive Gefühle in dein Leben zu lassen. 

Denn eins steht fest: Gute Gefühle sind ein wichtiger Bestandteil eines glücklichen und selbstbestimmten Lebens. Nur leider sind Glücksmomente viel vergänglicher, als die Momente, in denen wir uns schlecht fühlen. Das liegt laut Martin Seligmann, Pionier der Positiven Psychologie vor allem an unserem “kathastrophischen Gehirn”. Das sorgt dafür, dass wir immer auf das Schlimmste gefasst sind und uns dadurch auch eher an die schlechten Erlebnisse erinnern können. 

Auf einen Blick

Positive Gefühle haben vielfältige Auswirkungen auf unser Leben. Wenn wir es schaffen, sie gezielt in unseren Alltag zu integrieren, dann erschaffen wir dadurch eine Aufwärtsspirale in ein glückliches und selbstbestimmtes Leben. Und kleine Glücksmomente zu finden ist garnicht so schwer 🙂

Umso wichtiger ist es, dass wir möglichst viele positive Gefühle in unser Leben integrieren. Laut dem Undoing-Effekt von Psychologin Barbara Frederickson können gute Gefühle die schlechten sogar aufheben. Dafür braucht es allerdings deutlich mehr gute als schlechte Emotionen. Frederickson legt sich auf das Verhältnis von drei positiven Gefühlen pro negativer Emotion pro Woche fest. Menschen mit diesem Durchschnitt führen ein glückliches Leben. Für gesunde Beziehungen gilt übrigens ein entsprechendes Verhältnis von fünf zu eins.

Warum dein Mindset so wichtig ist

Soweit zumindest die Theorie. Denn in der Realität sieht es anders aus: Die meisten Menschen kommen nämlich auf ein Verhältnis von zwei zu eins und neigen zur Unzufriedenheit. Sobald ein Gleichstand von guten und schlechten Gefühlen im Leben herrscht, setzen Depressionen und psychische Leiden ein. Es ist also noch ordentlich Luft nach oben. 


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Einen Moment…
Juhu – das hat geklappt 🙂

Und wie immer ist der Schlüssel zum Glück dein Mindset. Du kannst dich nämlich bewusst den guten Gefühlen zuwenden und gezielt nach ihnen suchen. Welche Gefühle du dabei besonders beachten solltest und wie du sie steigern kannst, verrate ich dir gleich. Vorher möchte ich dir kurz noch erklären, was positive Gefühle mit uns machen. 

Die Aufwärtsspirale guter Gefühle

Barbara Frederickson hat die Wirkung von positiven Emotionen nämlich intensiv erforscht und aus Basis ihrer Erkenntnisse die “Broaden & Build Theory” aufgestellt. Darin stellt sie eine Art Aufwärtsspirale dar, die durch positive Emotionen entsteht. 

Demnach erweitern gute Gefühle kurzfristig gedacht unsere Fähigkeit zu flexiblem Denken, kreativem Problemlösen und unser Aufmerksamkeitsfeld. Außerdem steigt unsere Integrationsfähigkeit, sowie unser Mitgefühl und wir bekommen eine offene Körperhaltung. Du wirst bindungsfähiger, mutiger und neugieriger. 

Positive Gefühle steigern dein Mitgefühl.
Photo by Puwadon Sang-ngern on Pexels.com

Wenn wir positive Gefühle länger in unser Leben integrieren, dann bauen wir irgendwann Ressourcen auf, die dafür sorgen, dass wir langfristig besser gegen Krisen gewappnet sind. Die Ressourcen entstehen dabei in vier Bereichen

Kognitiv

Achtsamkeit, Lernfähigkeit und Flexibilität

Körperlich

Gesundheit und körperliche Fitness

Sozial

Empathie und Aufbau von sozialen Bindungen

Psychologisch

Residenz (Widerstandskraft) und Selbstwirksamkeitserwartung

Last but not least helfen uns die Auswirkungen der positiven Emotionen langfristig, körperlich und mental gesund zu bleiben. Wer sich an die guten Gefühle gewöhnt, der kann dadurch auch besser mit negativen Emotionen umgehen und nimmt sie nicht mehr so wichtig. 

Ja, du hast richtig gelesen. Die negativen Gefühle wirst du auch durch die Aufwärtsspirale nicht abschalten können – aber du wirst lernen, sie als Teil des Lebens anzunehmen. Und damit kommen wir nun zum wichtigsten Teil: Den wirklich wichtigen, guten Gefühlen für dein glückliches und selbstbestimmtes Leben. Nimm dir so viel davon, wie du bekommen kannst und genieß es 🙂 

Diese 10 Gefühle brauchst du für ein glückliches Leben

  1. Freude

Dieses Gefühl ist wohl das erste, das wir mit dem Glück an sich in Verbindung bringen. Denn Freude ist im Endeffekt die Reaktion auf einen echten Glücksmoment in unserem Leben. Wir freuen uns über eine nette Geste, einen schönen Moment mit unseren Liebsten oder eine tolle Erinnerung. Und wenn wir uns freuen, dann kommt auch der Spieldrang unseres Inneren Kindes hervor, wir werden kreativer und finden Lösungen, auf die wir sonst niemals gekommen wären.

Tipp: Wenn du mal einen schlechten Moment hast, dann kann dir eine freudige Erinnerung dabei helfen, diesen Moment zu überstehen. Suche dafür nach einer Erinnerung, die dich zuverlässig mit Freude erfüllt – und rufe sie immer dann hervor, wenn du etwas Freude vertragen kannst. 

  1. Dankbarkeit

Sei dankbar – das ist einer der wichtigsten Grundsätze eines achtsamen Lebensstils. Und das aus gutem Grund, denn Dankbarkeit hilft uns, das Gute in unserem Leben zu erkennen und wertzuschätzen. Und wenn wir dankbar sind, dann steigt auch unsere Bereitschaft, Gutes zu tun

Tipp: Schreibe ein Dankbarkeitstagebuch. Darin notierst du am besten jeden Tag oder eben dann, wann dir danach ist, drei Dinge, für die du dankbar sein kannst. Und nach einigen Wochen wirst du merken, dass du plötzlich auch die kleinsten Schönheiten deines Alltags wieder wertschätzt. 

  1. Gelassenheit

Mönche sind der beste Beweis, dass man inneren Frieden lernen kann. Wer die Gelassenheit eines Mönchs besitzt, den bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Denn dieses Gefühl zeugt von einer inneren Ausgeglichenheit mit sich selbst und der Welt. Es ist das wohl friedlichste Gefühl in diesem Überblick. 

Gelassenheit zeugt von einem inneren Frieden.
Photo by pixabay.com

Tipp: Um Gelassenheit zu lernen, musst du zunächst deinen Stress reduzieren und Entspannungstechniken lernen. Meditation ist zum Beispiel eine super Möglichkeit, mit sich selbst ins Reine zu kommen. Und dafür reicht es schon, fünf Minuten kontrolliert auf deinen Atem zu hören oder deine Umgebung mit allen Sinnen zu erleben.

  1. Neugier

Interesse am Leben und die Bereitschaft, immer wieder Neues zu erleben – das ist Neugierde. Und sie macht unser Leben auf viele Weisen wertvoller, denn wer neugierig und mit einem offenen Blick durch die Welt geht, der sieht unter Umständen deutlich mehr, als derjenige, der mit Scheuklappen vorm Fernseher sitzt. 

Tipp: Neugier ist zum Teil zwar eine genetische Sache, aber du kannst sie steigern. Wenn du zum Beispiel immer wieder Dinge hinterfragst, dann weckst du vielleicht die Neugier tief in deinem Inneren. Oder du gehst die Sache andersrum an und versuchst, deine Angst vorm Scheitern abzulegen. Die steht der Neugier nämlich oft im Weg. 

  1. Hoffnung

Wenn es im Leben mal rumpelt, dann ist es die Hoffnung, die uns durch die Krise hilft. Denn dank der Hoffnung glauben wir an ein Happy End – ganz egal, wie ungewiss die Zukunft aussieht. Und diese optimistische Sicht aufs Leben kann sogar bei der Genesung von Krankheiten helfen. 

Tipp: Falls dich die Hoffnung mal verlässt, erinnere dich an all die Hürden, die du in der Vergangenheit bereits gemeistert hast. Es ist doch am Ende immer irgendwie gut ausgegangen – auf die ein oder andere Weise – oder? Und falls deine Gedanken trotzdem mal verrückt spielen, male dir das Worst Case Szenario aus. Was ist das Schlimmste, das passieren kann? Meistens fällt uns dann auf, dass es selbst im Akutfall noch Auswege und gute Dinge im Leben gibt. Und darauf gilt es den Fokus zu richten.

  1. Stolz

Zugegeben, Stolz kann auch negative Auswirkungen haben. Hier geht es aber um die positive Form des Stolzes. Also die ausgeprägte Zufriedenheit mit sich selbst und die Anerkennung eigener Leistung. Denn diese Art Stolz ist gesund für unser Selbstbild und steigert unsere Selbstliebe

Wenn du stolz auf dich selbst bist, dann tust du damit deinem Selbstbewusstsein was Gutes.
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Tipp: Wenn du lernen möchtest, stolz auf dich zu sein, dann mach eine Liste mit all den Dingen, die du in deinem Leben erreicht hast. Ganz egal, wie klein sie sind, schreib alles auf, was dir einfällt. Und dann lies es dir laut vor. Und – bist du stolz auf dich?:)

  1. Vergnügen

Hiermit ist kein Synonym für Freude gemeint, sondern vielmehr die Momente, in denen wir ausgelassen feiern oder uns kaputtlachen. Das ist nämlich ein bisschen mehr als Freude, kommt aber in der heutigen Gesellschaft nicht mehr ganz so häufig vor.

Tipp: Manchmal verlernen wir das Lachen regelrecht. Hier kann Lachyoga helfen. Dabei lachst du gezielt solange künstlich, bis aus dem Fake-Grinsen ein echtes wird. Auf Dauer kommst du so wieder in den Genuss von wirklichen Lachmomenten.

  1. Inspiration

Sich von der Umwelt inspirieren zu lassen und dadurch zu neuen Denkansätzen zu kommen, kann unser Leben auf mehrere Weisen bereichern. Denn wer mit offenen Augen durch die Welt geht, der lernt auch viel über sich selbst

Tipp: Inspiration kommt nur selten im Fernseher, deshalb solltest du ab und zu mal deine Routinen aufbrechen und neue Wege einschlagen, um dir selbst mehr Gelegenheiten zu geben, dich inspirieren zu lassen. 

  1. Ehrfurcht

Hierbei handelt es sich um die höchste Form der Anerkennung für einen Menschen oder eine Sache. Du kannst zum Beispiel Ehrfurcht vor dem Leben oder einer der Bewältigung einer schwierigen Aufgabe haben. Mit dem Gefühl geht auch gleich eine große Ladung Wertschätzung einher. 

Ehrfurcht kannst du vor einer großen Aufgabe oder dem Leben an sich haben.
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Tipp: Wenn du die Ehrfurcht vor dem Leben lernen möchtest, dann setz dich mit deiner eigenen Vergänglichkeit auseinander. Denn dann merkt du recht schnell, wie wertvoll es ist, dass wir gerade jetzt hier auf der Welt sind und diesen Moment erleben dürfen.

  1. Liebe

Das schönste Gefühl der Welt – und die größte Form der Zuneigung einem anderen Menschen gegenüber, die wir empfinden können. Die Liebe ist – da sind sich Wissenschaftler und Philosophen ausnahmsweise mal einig – unentbehrlich für ein glückliches Leben

Tipp: Um Liebe geben zu können, solltest du erstmal lernen, dich selbst zu lieben. Damit meine ich nicht, dass du dich jeden Tag supertoll finden sollst – denn das ist ohnehin utopisch. Ich meine vielmehr, dass die Liebe zu dir selbst viel über die Liebe zu anderen verraten kann. Und es sich deshalb lohnt, darauf zu achten, wie liebevoll du zu mit dir selbst umgehst.


Abonniere den Happy-Newsletter

Wenn du ein glückliches und selbstbestimmtes Leben führen möchtest, dann lohnt es sich, den Blick immer öfter auf das Positive zu richten. Und damit dir das ab jetzt noch etwas leichter fällt, gibt es den Happy-Newsletter. Darin erwarten dich jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat Glückstipps, Good-News und Geschichten für mehr Gute Laune und Zufriedenheit in deinem Leben. Also lass einfach deine Email-Adresse da und hol dir eine Portion Glück in dein Postfach 🙂

Einen Moment…
Juhu – das hat geklappt 🙂

Fazit

Positive Gefühle haben vielfältige Auswirkungen auf unser Leben. Wenn wir es schaffen, sie gezielt in unseren Alltag zu integrieren, dann erschaffen wir dadurch eine Aufwärtsspirale in ein glückliches und selbstbestimmtes Leben. Und kleine Glücksmomente zu finden ist garnicht so schwer 🙂

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