Optimismus: 8 Tipps für positives Denken

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Optimismus wird von vielen Menschen als sehr naive Lebensweise angesehen. Dabei tut eine bewusste positive Lebenseinstellung jedem von uns gut. 

Das mag vor allem daran liegen, dass Optimismus uns hilft, unsere Emotionen und Denkweisen besser zu regulieren, unser Stresslevel niedriger ist und wir sogar schneller genesen können, wenn wir erkranken. Außerdem geht eine positive Einstellung mit einer hohen Resilienz (Widerstandskraft) einher. 

Auf einen Blick

Positives Denken hilft uns, Krisen zu überstehen und ein insgesamt glücklicheres Leben zu führen. Und Optimismus ist nicht etwa angeboren, sondern jeder von uns kann diese Eigenschaft lernen. Dazu gehört zum Beispiel Dankbarkeit, Selbstliebe und eine realistische Zielsetzung. Außerdem solltest du dich weniger vergleichen und versuchen, selbst in den dunkelsten Zeiten das Licht zu sehen.

Optimisten sind zudem weniger anfällig für Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Bluthochdruck. Und ganz allgemein haben positive Menschen einfach mehr Spaß im Leben, weil sie eben nicht immer vom Schlimmsten ausgehen und alles madig reden. 

Will & Rosie helfen dir auf deinem Weg

Du bist wild entschlossen, zum Optimist zu werden? Super – damit bist du bereits den ersten Schritt zu deinem positiveren Ich gegangen. Denn bereits gute Absichten wirken sich auf unsere Hirnstruktur aus. So steht im Buch Das Gehirn eines Buddha” etwa, dass unsere Vorstellungen sich oft schon auf unsere Gefühle auswirken. Wer den Blick also auf das Positive richten will, dem werden nach und nach mehr gute Dinge im Leben auffallen. 

Mit Hilfe von Will und Rosie kannst du dir dein Optimisten-Ich außerdem visualisieren und dir immer dann vor Augen führen, wenn du gerade eine Extra-Portion Optimismus gebrauchen kannst. Dafür kannst du ihnen all die Eigenschaften verpassen, die du gerne haben möchtest oder auch gleich das Leben, das du dir wünscht.  

Acht Tipps für mehr Optimismus

Es gibt aber noch andere Gewohnheiten, die dir helfen, dich von der pessimistischen Raupe in einen optimistischen Schmetterling zu verwandeln. Eines noch vorweg: Auch hier brauchst du natürlich etwas Geduld – denn Gewohnheiten brauchen mindestens 66 Tage, bis sie uns in Fleisch und Blut übergehen:

  1. Lerne die kleinen Dinge zu schätzen

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge”, sagte schon Wilhelm Busch einst. Und der Dichter hatte bereits verstanden, was viele von uns heute vernachlässigen: Die Kunst, die kleinen Freuden im Alltag zu sehen und zu schätzen. Falls es dir auch so geht, bist du damit also alles andere als allein. Aber für ein positiveres Leben heißt das auch: Augen auf im Alltag. 

Kleine Dinge machen unser Leben wertvoll und steigern damit unseren Optimismus.
Photo by Tima Miroshnichenko on Pexels.com

Falls dir das so schwer fällt, wie mir anfangs, kannst du das mit Hilfe eines “Dankbarkeitstagebuchs” lernen. Trage dort einfach jeden Abend drei Dinge ein, für die du heute dankbar bist. Das kann zum Beispiel der Sonnenuntergang, ein leckeres Frühstück oder eine nette Nachricht sein. 

  1. Umgib dich mit positiven Menschen

Eine bekannte Weisheit lautet: “Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen in deinem engsten Umfeld.” Und auch, wenn das erstmal sehr pauschal klingt, steckt ein Funken Wahrheit in diesem Satz. Denn wenn du in deinem engsten Umfeld fast nur pessimistische Menschen hast, die sich über alles und jeden Beschweren, dann wird es schwer für dich, dich davon zu distanzieren und ein positives Mindset zu entfalten.

Das heißt natürlich nicht, dass du deine eher negativ eingestellten Freunde und Familienmitglieder in den Wind schießen sollst. Aber es schadet auch nicht, wenn du dir auch optimistische Menschen suchst, mit denen du Zeit verbringst. So kannst du vielleicht sogar irgendwann die Pessimisten in deinem Umfeld durch deinen Einfluss auf die Sonnenseite des Lebens ziehen. 

  1. Sei liebevoll zu dir selbst 

Apropos Freunde: Natürlich solltest du auch dich selbst wie einen guten Freund behandeln. Denn nur, wenn wir uns selbst lieben und akzeptieren, können wir auch andere Menschen und Situationen mit Liebe und Zuneigung betrachten und so ein optimistisches Weltbild entwickeln. 


Finde heraus, was dich happy macht!

Wenn du dir ein glückliches und zufriedenes Leben zu erschaffen willst, dann habe ich eine Kleinigkeit für dich. Der erste Schritt zu mehr Glück ist nämlich, genau zu wissen, was dich eigentlich happy macht. Und das ist manchmal gar nicht so einfach.

Mit dem kostenlosen WorksheetFinde deine Glücksfaktoren“ möchte ich dich deshalb dabei unterstützen. Wir finden gemeinsam heraus, welche Aktivitäten zu deinem Glück beitragen und was du eigentlich von einem glücklichen Leben erwartest. Also: Lass einfach deine Email-Adresse da und geh den ersten Schritt in ein Happy-Life.

Einen Moment bitte…
Juhu – das hat geklappt 🙂

  1. Vergleiche dich nicht mit Anderen

Im besten Fall geht dieser Punkt mit einer ausgeprägten Selbstliebe einher, aber weil es so wichtig ist, möchte ich es noch einmal extra erwähnen: Hör auf, dich mit anderen zu vergleichen. 

Seien wir einmal realistisch: Es wird immer jemanden geben, der schöner aussieht, erfolgreicher ist oder mehr Freunde hat als du. Aber einen Nachteil haben dennoch alle anderen – sind sind eben nicht du.

Selbstliebe gehört zu einem optimistischen Leben dazu.
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Du bist Einzigartig mit all deinen Ecken und Kanten und genau das ist deine Superpower. Wenn du das erst einmal verstanden hast, dann werden die Vergleiche weniger. Und wenn du noch nicht soweit bist – keine Sorge. Wichtig ist dann nur, dass du dich dabei nicht als Verlierer siehst, denn das Leben ist kein Wettbewerb

  1. Akzeptiere negative Gefühle als Teil von dir

Selbstzweifel, Angst, Neid, Scham, Trauer, Wut, Hass, Ekel – das sind alles Gefühle, die meistens so gar keinen Spaß machen. Aber auch diese Emotionen gehören zum Leben dazu und haben ihren Raum verdient. Denn sie alle haben ihre Berechtigung und weisen dich im Zweifel auf etwas hin, das in deinem Inneren arbeitet. Also lautet hier die Devise: Hingucken, verarbeiten und akzeptieren, dass auch Krisen, Probleme und negative Gefühle zum Leben gehören. 

  1. Suche immer das Gute im Schlechten

Der Unterschied zwischen Pessimist und Optimist liegt vor allem im Umgang mit den Krisenzeiten des Lebens. Während Pessimisten sich in ihrem Leid suhlen und sich in der Opferrolle des Schicksals sehen, schreiten Optimisten zur Tat und versuchen Lösungen für ihre Probleme zu finden. Und sie beherrschen die Kunst, selbst in der größten Krise etwas Positives zu finden. Und das kann man lernen – und zwar, indem man die Situation aus jeder möglichen Perspektive betrachtet und so einen Blick wieder weitet. 

Optimisten sehen auch im Schlechten immer etwas Positives.
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  1. Setze dir realistische Ziele

Ziele sind von großer Bedeutung für die Richtung, in die wir gehen wollen. Wenn wir nämlich nicht wissen, wohin wir wollen – wie sollen wir dann jemals ankommen? 

Es gibt übrigens eine einfache Methode, mit der du realistische Ziele definieren kannst: Die Smart-Formel. Demnach zeichnen sich gute Ziele durch folgende Eigenschaften aus: 

Spezifisch: Das Ziel ist so konkret wie möglich formuliert. Also statt “Mehr Sport machen” lieber “Drei mal die Woche Joggen”. 

Messbar: Durch die Anzahl der Sporteinheiten machen wir das Ziel auch gleich messbar und können uns direkt über Teilerfolge freuen. 

Akzeptiert: Das Ziel sollte außerdem mit unseren Normen und Werten übereinstimmen. Wenn du also grundsätzlich joggen nicht magst, es aber aus Gesellschaftsdruck machst, dann wird das Ziel womöglich nicht erreicht.

Realistisch: Setze dir als Anfänger also nicht das Ziel, in der ersten Woche drei Kilometer zu joggen, sondern beginne vielleicht mit einem Kilometer. 

Terminiert: Mache dir außerdem klar, bis wann das Ziel erreicht sein soll. Im Beispiel Joggen also, wann du wie viele Kilometer schaffen möchtest. 

Wenn dein Optimismus toxisch wird

Aber Vorsicht: Auch die Sache mit der Positivität hat Grenzen. Wenn du nämlich versuchst, Positivität krampfhaft zu erzwingen, dann geht das schnell nach hinten los und du schadest dir am Ende mehr, als dass du deinem Glück näher kommst. 

Toxische Positivität ist eine Folge von falschem Optimismus.
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Das Phänomen nennt man “Toxische Positivität”. Und die erkennst du daran, dass du dazu neigst, alle negativen Gefühle zu ignorieren oder zu verdrängen, du Krisen und schlechte Tage nicht akzeptieren kannst und du Schmerzen und negative Gedanken lieber weglächelst, statt die Ursache zu hinterfragen. 

Damit dir das eben nicht passiert, sage ich es hier noch einmal sehr deutlich: Optimismus bedeutet, die Chancen in Krisen wahrzunehmen, das Schöne im Hässlichen zu sehen und selbst in Herausforderungen zuversichtlich zu bleiben. Optimist ist, wer versteht, dass unsere Perspektive auf das Leben maßgeblich entscheidet, ob wir happy werden oder eben nicht. Und dass jedes Gefühl seine Berechtigung und Aufmerksamkeit verdient hat.

FAZIT

Positives Denken hilft uns, Krisen zu überstehen und ein insgesamt glücklicheres Leben zu führen. Und Optimismus ist nicht etwa angeboren, sondern jeder von uns kann diese Eigenschaft lernen. Dazu gehört zum Beispiel Dankbarkeit, Selbstliebe und eine realistische Zielsetzung. Außerdem solltest du dich weniger vergleichen und versuchen, selbst in den dunkelsten Zeiten das Licht zu sehen.


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Juhu – das hat geklappt 🙂

2 Kommentare zu „Optimismus: 8 Tipps für positives Denken

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