Selbstliebe lernen: 9 Tipps für eine erfüllte Selflove-Story

Selbstliebe macht glücklich.

Sich selbst zu lieben ist der Beginn einer lebenslangen Romanze” sagte Schriftsteller Oscar Wilde einst. “Du selbst, genauso wie jeder andere im ganzen Universum, verdienst deine Liebe und Zuneigung”, lehrte Buddha seinerzeit. Und Schauspielerin Lucille Ball wusste bereits: “Du musst dich wirklich lieben, um etwas in dieser Welt zu schaffen.” Ja, Selbstliebe ist ein wirklich hohes Gut.

Leider fällt es vielen von uns unfassbar schwer, sich selbst gegenüber eine so tiefe Liebe zu empfinden, wie etwa dem Partner, Familienmitgliedern oder Freunden gegenüber. Dabei wäre es doch so schön, wenn wir auch mit uns selbst in tiefer Freundschaft verbunden sein könnten, oder? 

Auf einen Blick

Selbstliebe ist eine wertvolle Eigenschaft, die uns hilft, besser und zufriedener durchs Leben zu gehen. Und auch, wenn Selbstliebe sogst wie nie konstant ist, kannst du lernen, die Beziehung zu dir selbst zu verbessern. Zum Beispiel, indem du dich selbst reflektierst, fürsorglich mit deinem Körper und deiner Psyche umgehst und aufhörst, dich mit anderen zu vergleichen.

Aber vielleicht kennst du das ja auch: Wenn wir uns selbst betrachten, dann sehen wir nicht selten zuerst die Falten, Narben und Dellen; Fehler, Probleme und Sorgen überdecken dann schnell mal die vielen schönen Eigenschaften und Dinge in unserem Leben. 

Die Folge: Wir kritisieren uns selbst, lassen uns von gängigen Schönheitsidealen und der Vorstellung anderer Leute unter Druck setzen und werden dadurch immer unzufriedener mit uns selbst. Und je schlechter wir mit uns selbst sprechen, desto weniger Liebe empfinden wir für uns. Wir werden unter anderem emotional instabiler, empfänglicher für negative Gefühle und Selbstzweifel

Unterschied zwischen Selbstliebe und Egoismus

Da klingt Selbstliebe schon deutlich verlockender, oder? Und damit ist nicht etwa Egoismus oder Überheblichkeit gemeint. Der entscheidende Unterschied ist hier nämlich, dass Selbstliebe uns zu mitfühlenden und sozialen Menschen macht, während Egoismus uns zu ignoranten Einzelgängern werden lässt. 

Selbstliebe und Egoismus unterscheiden sich wesentlich.

Bei Selbstliebe geht es vielmehr darum, sich selbst mit allen Ecken und Kanten zu akzeptieren und zu schätzen. Eben so, wie man es auch mit einem guten Freund machen würde. Selbstliebe trägt dabei zu einem gesunden Selbstwertgefühl bei.

Fünf Säulen des Selbstwertgefühls

Das Selbstwertgefühl wiederum besteht aus ingesamt fünf Teilwerten, die sich alle wiederum gegenseitig beeinflussen: 

Selbstbewusstsein

Wissen über die eigenen Werte, Fähigkeiten, Stärken und Schwächen sowie Träume und Ziele.

Selbstachtung

Tiefe Akzeptanz und Achtung sich selbst gegenüber, die mit einem großen Respekt einhergeht.

Selbstliebe

Fähigkeit, sich selbst mit allen Ecken und Kanten zu lieben.

Selbstvertrauen

Vertrauen in sich selbst und die eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse.

Selbstsicherheit

Fähigkeit, an sich selbst zu glauben und unabhängig von anderen Menschen Entscheidungen zu treffen und zu handeln.

Die Basis für deine Selflove-Story

Sag mal: Wer bist du, wenn du niemand sein musst? Nimm dir einen Moment, um die Frage wirklich auf dich wirken zu lassen. Wenn du eine eindeutige Antwort darauf hast, dann bist du bereits den ersten Schritt zu einer gesunden Beziehung mit dir selbst gegangen. Denn nur, wenn wir uns selbst wirklich sehen und kennen, können wir uns als Mensch auch lieben. 

Zugegeben, ganz so einfach ist das mit der Selbstliebe nicht. Denn um dich wirklich mit vollem Herzen selbst lieben zu können, musst du zuerst auch negative Gefühle zulassen, die vielleicht noch zwischen dir und der Selbstliebe stehen. Das können Schuldgefühle sein, Scham, Wut oder Trauer. Solange du diese Gefühle allerdings nicht zulässt, wird das mit der Selbstliebe schwierig. 

Auch negative Gefühle gehören zu Selbstliebe.
Photo by Anete Lusina on Pexels.com

Und auch, wenn du dich deinen Monstern gestellt hast. wirst du nicht von jetzt auf gleich auf einmal auf Wolke Sieben mit dir selbst schweben. Es wird immer wieder Auf und Abs geben. Und auch, wer eine ausgeprägte Selbstliebe in sich trägt, der gerät mal ins Zweifeln. Das mit der Liebe ist eben immer eine Achterbahnfahrt – in jeder Beziehung. Das sage ich nicht, um dich zu entmutigen, im Gegenteil: Ich möchte, dass du dir dessen bewusst bist und am Ball bleibst, wenn es mal holprig wird. Denn es lohnt sich

Warum Selbstliebe so wichtig ist

Ein gesundes Selbstwertgefühl ist vergleichbar mit einem psychologischen Schutzschild: Es macht uns kritikfähiger und weniger anfällig für Angriffe von außen. Unser emotionales Gerüst stabilisiert sich mit zunehmender Selbstliebe und wir können auch größere Herausforderungen meistern. Außerdem nehmen wir unsere Ziele eher in Angriff und erlauben uns, glücklich zu sein. 

Und damit du weißt, wie du deine ganz eigene Selflove-Story angehen kannst, möchte ich dir jetzt einige Tipps mit auf den Weg geben, dir mir persönlich sehr dabei geholfen haben. 

Neun Tipps für mehr Selbstliebe

Erstens: Tue Dinge für dich, nicht für andere.
Warum handelst du, wie du handelst? Wenn du deine Entscheidungen bisher nicht für dich getroffen hast, sondern zum Beispiel für Anerkennung von Außen oder um jemand anders glücklich zu machen – dann STOPP!

Du lebst für dich. Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben – und deshalb solltest du auch darauf achten, dass du deine Träume und Ziele verfolgst, ohne dabei immer zuerst andere Menschen happy zu machen. Denn wenn du für andere lebst, dann bleibt einer auf der Strecke: Du.

Wer sich selbst liebt, tut Dinge zuerst für sich selbst.
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Um das besser zu verstehen, ein kleiner Exkurs in die Verhaltensforschung: Da wird nämlich zwischen zwei Grundarten der Motivation unterschieden:

Intrinsische Motivation: In diesem Fall kommt die Motivation aus dem Menschen selbst. Anreize können hier etwa Neugier, Anregung, Wissensdurst, Erkenntnisse, Kompetenz oder ähnliches sein.

Extrinsische Motivation: Hier geht es um die Motivation, aus auf Basis äußerer Faktoren und Anreize wie Gehalt, Beförderung, Zugehörigkeit, Lob, Anerkennung, Status, Erfolg usw. entsteht.

Mehrere Studien konnten zeigen, dass Menschen, die mehr Dinge aus intrinsischer Motivation heraus tun, länger dran bleiben, sowie erfolgreicher und vor allem glücklicher in ihrem gesamten Leben sind.

Zweitens: Halte deinen Inneren Kritiker im Zaum.
Jeder von uns hat ihn – aber wir entscheiden selbst, wie viel Macht er über uns hat. Diese Stimme in uns, die gefühlt an allen Entscheidungen etwas auszusetzen hat und sehr schnell die Alarmglocken läutet, obwohl nichts passiert ist. Wenn wir lernen, diese innere Stimme zu erkennen und ihr etwas entgegenzusetzen, dann nehmen wir ihr die Macht über unser Handeln.

Stell deinem inneren Kritiker einen inneren Optimisten entgegen.
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Denn mit unseren Gedanken ist es so: Die Stimmen in uns, die wir füttern, werden lauter. Deshalb hilft zum Beispiel Dankbarkeit auch, mehr positive Dinge wahrzunehmen. Und wenn beispielsweise dein Innerer Optimist wächst, werden die kritischen Stimmen nach und nach kleiner.

Drittens: Übe dich in Selbstreflexion.
Vielleicht fragst du dich ja jetzt, wie du denn deinen Inneren Kritiker oder andere Gedanken überhaupt identifizieren sollst. Das Zauberwort lautet hier Selbstreflexion. Das hilft übrigens auch generell dabei, dich selbst mehr lieben zu lernen. Denn nur, wenn du dich gut kennst, kannst du dich auch mit allen Facetten lieben.

Eine sehr simple Übung ist hier zum Beispiel Journaling. Notiere einfach regelmäßig deine Gedanken und Gefühle, um sie dir aktiv vor Augen zu führen. 


Lerne dich endlich wirklich kennen!

Tagebuch-Schreiben ist lediglich eine von vielen Methoden zur aktiven Selbstreflexion. Wenn du dich wirklich kennenlernen willst und all deine Facetten liebevoll betrachten möchtest, dann solltest du gleich mehrere Übungen ausprobieren.

Im Active Ebook „Mindset Journey“ zeige ich dir, welche Methoden dafür am besten geeignet sind. Außerdem nehme ich dich darin mit auf eine kleine Reise durch deine Innerstes: Wir schauen, welche Glaubenssätze dich prägen, wie es um deinen Optimismus bestellt ist und wie du die Basis für ein glückliches Leben legen kannst.

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Viertens: Vergleiche dich nicht mit anderen.
Ich kenne dich nicht, aber eines kann ich dir sicher sagen: Du bist einzigartig. Niemand auf der gesamten Erdkugel hat deinen einmaligen Blick auf diese Welt. Und genau das macht dich zu etwas ganz Besonderem. Sobald du das einmal verinnerlicht hast, wirst du auch merken, dass Vergleiche keinen Sinn ergeben. Denn wie will man denn Einzelstücke miteinander vergleichen? Richtig – unmöglich.

Spare dir also die Energie, die du damit verschwendest, deinen Körper mit irgendwelchen Models oder Medienmenschen zu vergleichen oder deine Leistung mit gleichaltrigen zu Messen. Nimm dir stattdessen einfach mal Zeit, dir deine ganz individuellen Erfolge vor Augen zu führen. Am besten du notierst sie dir direkt, um sie dir in Momenten des Zweifelns wieder vor Augen führen zu können.

Fünftens: Pflege deinen Körper mit all seinen Facetten.
Dein Körper ist dein Zuhause, dein Tempel, dein Nährboden und deine Verbindung zur Welt. Kümmere dich gut um ihn, denn du hast nur einen. Und ganz egal, wie er aussieht – er ist etwas unsagbar Wertvolles. Höre also gut auf seine Signale, gib ihm die Pflege, die er braucht, bewege ihn regelmäßig und versorge ihn mit den Nährstoffen, die er benötigt. Glaube mir, er wird es dir danken – mit Energie und Gesundheit.

Sorge gut für deinen Körper.

Sechstens: Setze Grenzen und sag auch mal “Nein”.
“Nein” ist ein sehr unbeliebtes Wort. Es ist immer auch Zurückweisung und Ablehnung. Aber es ist eben auch das Einstehen für die eigenen Bedürfnisse. Und Grenzen setzen ist ein enorm wichtiges Merkmal von Selbstliebe. Lass nicht alles mit dir machen, sondern steh dazu, wenn du mal keine Lust auf ein Treffen hast oder dir ein anderer Mensch gerade zu Nahe tritt.

Niemand kann von außen deine Grenzen sehen, deshalb musst du sie kommunizieren. So schreibt auch Psychologin Katharina Tempel in ihrem Buch “Gib dir die Liebe die du verdienst”: “Ein entschlossenes „Ja“ zu deinen eigenen Bedürfnissen ist nur möglich, wenn du ab sofort öfter „Nein“ zu fremden Erwartungen sagst.”

Siebtens: Umgib dich mit Menschen, die dir gut tun.
Apropos fremde Erwartungen: Natürlich ist auch dein Umfeld wesentlich an deinem Selbstwertgefühl und deiner Fähigkeit zur Selbstliebe beteiligt. Zumindest indirekt. Denn wenn deine Liebsten dich ständig kritisieren oder dir Vorwürfe machen, dann wird es schwierig sein, sich davon zu emanzipieren.

Achte also darauf, dass du dich mit Menschen umgibst, die deinen Wert zu schätzen wissen und dir auch Liebe zurückgeben können. Denn du bist es wert, bedingungslose Liebe zu erfahren. Lass dir ja nichts anderes erzählen!


Finde heraus, was dich happy macht!

Damit andere dir Wertschätzung entgegenbringen können, musst du erstmal selbst wissen, was du brauchst. Falls du aktuell noch nicht wirklich weißt, was dich glücklich macht, habe ich eine Kleinigkeit für dich.

Mit dem kostenlosen WorksheetFinde deine Glücksfaktoren“ möchte ich dich dabei unterstützen, deine ganz eigenen Glücksfaktoren zu identifizieren. Wir finden gemeinsam heraus, welche Aktivitäten zu deinem Glück beitragen und was du eigentlich von einem glücklichen Leben erwartest. Also: Lass einfach deine Email-Adresse da und geh den ersten Schritt in ein Happy-Life.

Einen Moment…
Juhu – das hat geklappt 🙂

Achtens: Sorge für dich, wie für einen guten Freund.
Selbstfürsorge ist ein fester Bestandteil von Selbstliebe. Dabei geht es vor allem darum, sich selbst die Aufmerksamkeit und Zuwendung zukommen zu lassen, die man auch einem guten Freund zusprechen würde. Das heißt für dich: Träume groß, verwirkliche deine Ziele und achte auf deine Bedürfnisse. Selbstfürsorge bedeutet aber auch, sich den eigenen Problemen zu stellen und negative Gefühle zuzulassen, statt sie zu verdrängen.

Neuntens: Setze dich mit deinen Glaubenssätzen auseinander.
Wie so vieles entsteht auch die Basis unseres Selbstwertgefühls bereits in unserer Kindheit. Prägenden Anteil daran, wie viel Liebe wir uns selbst gegenüber empfinden, haben also vor allem unsere Eltern, Geschwister und Lehrer. Wir übernehmen von ihnen Überzeugungen, auch Glaubenssätze genannt, die unser Leben maßgeblich prägen.

Um als Erwachsener glücklich zu werden, muss man manchmal seine Kindheit bearbeiten.


Wenn wir zum Beispiel immer wieder kritisiert worden sind oder Ablehnung erfahren haben, könnten wir etwa die Überzeugung haben, nicht gut genug zu sein oder nichts schaffen zu können. Nach genau diesen Glaubenssätzen lohnt es sich zu suchen. Reflektiere dabei wiederkehrende Gedanken und unterziehe sie einer Realitätsprüfung. Frage dich zum Beispiel, ob du wirklich nichts schaffst oder ob das eigentlich Schwachsinn ist (was meistens der Fall ist). 


Komm deinen Glaubenssätzen auf die Spur

Du hast viele negative Glaubenssätze gefunden? Dann lohnt es sich, hier tiefer einzusteigen. Denn Glaubenssätze sind mächtig und beeinflussen uns oft unbewusst in Entscheidungen und Reaktionen. Deshalb sind gute Glaubenssätze so unfassbar wichtig 🙂

Im Active Ebook „Mindset Journey“ zeige ich dir, wie du Glaubenssätze erkennst und mehr positive Überzeugungen aufbaust. Außerdem nehme ich dich darin mit auf eine kleine Reise durch deine Innerstes: Wir schauen, welche Methoden zur Selbstreflexion zu dir passen, wie es um deinen Optimismus bestellt ist und wie du die Basis für ein glückliches Leben legen kannst.

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Die wichtigste Liebesgeschichte deines Lebens

Klingt nach viel Arbeit? Das ist es auch. Aber die Liebesgeschichte, die wir mit uns selbst schreiben, ist die wohl wichtigste in unserem Leben. Du verbringst dein gesamtes Leben mit dir – ob in Liebe, Neutralität oder Hass; das entscheidest letztendlich nur du.

FAZIT

Selbstliebe ist eine wertvolle Eigenschaft, die uns hilft, besser und zufriedener durchs Leben zu gehen. Und wenn du ein paar Gewohnheiten veränderst, kannst du dir selbst so viel näher kommen und dir all die Liebe, die du verdienst im Zweifel sogar selbst geben.


Hol dir das Glück ins Postfach!

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Einen Moment…
Juhu – das hat geklappt 🙂

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